Willy Astor "Pulsonic - The Sound of Islands – Cosmiclounge"

Als der Münchner Künstler Willy Astor neben seiner Arbeit als Komödiant und Silbendrechsler vor neun Jahren das Instrumental-Projekt "The Sound Of Islands" ins Leben rief, ahnte er wohl selbst nicht, wie viele Fans er in kurzer Zeit für seine "zweite Schublade" gewinnen würde.

Der veritable Gitarrist und Komponist schuf mit "The Sound Of Islands" Klanginseln, die einem weltmusikalischen Anspruch gerecht werden und den Zuhörer zum "Entschleunigen" animieren.

Jetzt wagte der Melodiker einen äußerst gelungenen Ausflug in die "Chillout-Zone" und produzierte mit seinem bekannten Pianisten Martin Kälberer (Programmierung und Arrangements) die "Pulsonic - The Sound Of Islands - Cosmiclounge", welche für audiophile Nostalgiker auch als Doppel-Vinyl erscheint. Zu hören sind zehn Titel der letzten vier "Sound Of Islands" - Alben in einem wunderbar groovig-lässigen Kontext. Hier offenbart sich nicht irgendein langweiliges Bar-Gedudel im Fließband Lounge-Gewand. Zusammen mit seinen Bandmitgliedern Martin Kälberer (Piano, Percussion, Programming), Kiko Pedrozo (Harfe), Titus Vollmer (Gitarren) und dem Brasilianer Marcio Tubino (Saxophones) beginnt Willy Astor mit "Nautilus" die Reise im tiefen Blau des Ozeans, dort wo der Puls des Lebens seinen Ursprung hat, führt den Hörer später an den magischen Platz der Sandbank von "Nelivaru", fließt in Bossanova-Rhythmen und endet nach einer Stunde in den Weiten der Galaxis ("End Of Space").

"Pulsonic" hat Seele, weil es musikantisch klingt und nicht nach einer schnell zusammen gemixten Billig-Plastik-Welt. Nein, es macht neugierig vom ersten bis zum letzten Titel, ist im Genre der Loungemusik sicher eines der geschmackvollsten Alben der letzten Zeit und eine weitere Überraschung eines vielsaitigen Astors - viel Freude beim "Soundbaden" von "Pulsonic"!

"The Sound of Islands – SommernachtsRaum" ist da!
soi